Warum Pflege zu Hause wertvoll ist – Teil 2

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Vorteil 3: vielfältige Leistungen

Begleitung, Entlastung, Betreuung – unter diesen Hauptüberschriften tummeln sich verschiedenste Leistungen, die ein hilfsbedürftiger Mensch bei einer Pflege zu Hause erhalten kann. Eine solche individuelle Betreuung kann es nicht „von der Stange“ geben – jeder Mensch ist anders und muss dementsprechend anders betreut werden. Wichtig ist, dass die jeweilige Person weiterhin ein eigenes, selbstbestimmtes Leben führen kann und genau in den Bereichen Unterstützung erhält, in denen es auch nötig geworden ist.

Die Tätigkeiten beschränken sich dabei nicht nur auf die jeweiligen eigenen vier Wände. Auch Arztbesuche, Spaziergänge, Freizeitaktivitäten oder Besuche bestimmter Veranstaltungen können zu den Leistungen zählen.

Im Alltag des hilfsbedürftigen Menschen zählen die Gesellschaft, Unterhaltungen, Körperpflege, Ankleiden, Reinigungen, Wäsche, Zubereiten der Mahlzeiten zu den typischen Aufgaben und selbstverständlichen Grundleistungen.

Natürlich wird auch daran erinnert, wenn wieder Medikamente einzunehmen sind. Bei der Nahrungsaufnahme kann geholfen werden. Die Sicherheit im Alltag wird gewährleistet. Genauso wird eine bestimmte Tagesstruktur eingehalten.

Vorteil 4: keine Endgültigkeit

Wird ein Mensch für ein Heim angemeldet, ist das im Grunde fast immer etwas Endgültiges. Danach gibt es kein Zurück mehr. Bei einer Pflege zu Hause ist man da schon viel flexibler.

Zum Beispiel ist es bei manchen Menschen nur nötig, sie eine Weile nach einem Krankenhausaufenthalt zu betreuen. Nach einer gewissen Zeit können sie auch schon wieder alleine leben und sich um sich selbst kümmern. Außerdem kann es vorkommen, dass Angehörige für ein paar Wochen in den Urlaub fahren und eben nur für diese Zeit eine Unterstützung benötigen, weil sie die Pflege sonst alleine regeln. Genauso kommt es immer wieder vor, dass Senioren weiterhin verreisen möchten, hier aber Unterstützung und mobile Pflege benötigen.

Mit einer Pflegelösung zu Hause ist man also viel flexibler und kann sich sehr gut auf die entsprechenden Lebenssituationen des jeweiligen Menschen und der Angehörigen einstellen.

Fazit: Fürsorglichkeit und individuelle Betreuung als Trümpfe

Natürlich helfen häufig Familienangehörige. Doch nicht immer können die pflegenden Familienmitglieder bei den vielfältigen Aufgaben immer adäquat zur Seite stehen. Es geht also nicht nur um die Hilfe der jeweiligen Menschen, sondern auch um die Entlastung der Angehörigen. Doch eine „Abschiebung“ in ein Heim ist eine sehr endgültige und gerade für ältere Menschen auch trostlose Lösung. Bei einer passenden Pflege zu Hause bekommen Sie eine fürsorgliche und individuelle Betreuung, die auf die jeweilige Person genau zugeschnitten ist. Damit kann pflege- und hilfsbedürftigen Menschen – trotz Einschränkungen – ermöglicht werden, weiterhin in der vertrauten Umgebung glücklich leben zu können. Sie tun damit nicht nur dem betreffenden Menschen etwas Gutes, sondern auch sich selbst.

Bedenken Sie auch, dass Pflegebedürftigkeit noch nicht zwangsweise bedeutet, dass eine stationäre Versorgung immer nötig wäre. Dies sollte nur in Anspruch genommen werden, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, weil sich der Mensch auch in den eigenen vier Wänden überhaupt nicht mehr zurechtfindet und auch er selbst keine wirklichen Vorteile mehr darin sieht, im eigenen Heim zu verbleiben. So wie jeder Mensch unterschiedlich ist, so sind auch die Gründe vielfältig, die schließlich für die eine oder andere Variante den Ausschlag geben.

So oder so sollte die Entscheidung, welches Betreuungsangebot in Frage kommen sollte, immer mit der jeweiligen Person und den nächsten Angehörigen getroffen werden.

 

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