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So schützen sich Senioren gegen Grippe und Erkältung

Herbstzeit, das ist Erkältungszeit. Warum eigentlich? Von kalten Füßen durch niedrige Temperaturen kommt man keinen Schnupfen. Erkältungsviren lösen die Symptome aus! Solche Erreger haben allerdings leichtes Spiel, wenn wir geschwächt sind. Neben einer Verkühlung zählen Stress oder schlechte Ernährung zu Faktoren, die unsere Abwehr einschränken. Senioren sind besonders gefährdet. Im Alter entwickeln sich Krankheiten wie Diabetes oder Herzerkrankungen. Auch verlangsamt sich der Stoffwechsel und die Schleimhäute werden empfindlicher. Damit muss der ältere Körper täglich fertig werden und kann sich gegen Viren nicht gut wehren. Überträgt der Virus eine „echte“ Grippe, die Influenza, wird es gefährlich. Der Blog motiviert ältere Menschen, sich zu schützen.

Inhalt

  • Was ist eine Grippe?
  • Wie können sich Senioren vor Grippe schützen?
  • Was stärkt außerdem das Immunsystem?

Grippe oder grippaler Infekt? Wo liegt der Unterschied?

Viren lösen sowohl eine Grippe als auch einen grippalen Infekt aus. Wir alle kennen so eine Erkältung, die mehrmals im Jahr austreten kann. Meist beginnt sie mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, hinzu kommt ein Schnupfen begleitet von Gliederschmerzen. So eine Erkältung „kündigt sich an“ im Verlauf von zwei Tagen. Sie ist unangenehm aber ungefährlich. Vielleicht nutzt man die Erkältung einfach für eine kleine Auszeit.  Die Influenza „überfällt“ den Mensch regelrecht. Anzeichen sind

  • hohes Fieber von über 40°C und Schüttelfrost
  • schwere Kopf- und Gliederschmerzen
  • trockener Reizhusten

Die Influenza betrifft den gesamten Körper. Oft sind die Patienten müde, ohne Appetit, sie erbrechen oder haben Durchfall. Nach ein bis zwei Wochen sind die Symptome verschwunden. Man erholt sich allerdings langsam von einer Influenza.

Ein Antibiotikum hilft bei Erkältung oder Grippe nicht, da sie von Viren ausgelöst wird. Dieses Mittel kann nur gegen Bakterien eingesetzt werden. Bakterien gehören zu den Lebewesen und haben einen komplexeren Aufbau als Vieren. Sie können sich selber vermehren. Antibiotika zerstören zum Beispiel die Zellwand des Bakteriums und lässt es absterben.

Viren haben keine Zellwand und keinen Stoffwechsel. Darum bleiben Antibiotika wirkungslos. Viren verbreiten sich über Zellen, die sie besetzen – so genannte Wirtszellen. Virostatika können das Eindringen des Virus in so eine Wirtszelle unterbinden.

Die Grippeschutzimpfung für Senioren

Jedes Jahr werden werden Grippe-Impfstoffe entwickelt, die sich an die aktuelle Situation anpassen. Denn: Grippeviren verändern sich von Jahr zu Jahr. Der Impfstoff enthält nicht lebendige Erreger. Der Körper lernt die Viren kennen und entwickelt im Fall der Ansteckung schnell Antikörper. Die Influenza kann sich nicht oder nur schwach ausbreiten. Gegen eine „normale“ Erkältung wirkt die Grippeschutzimpfung nicht. Mit so einer Impfung schützen Senioren sich nicht nur selbst, sondern sie stecken auch keinen an.

Oktober und November sind die passenden Monate für die Grippeschutzimpfung. Dann entwickelt sich das „Impfgedächtnis“ und kann im Fall der Ansteckung aktiv werden. Nicht nur Senioren sollten sich impfen lassen, sondern auch Menschen, die sie betreuen. Pflegende Personen stehen im engen körperlichen Kontakt mit Senioren.

Die Grippe verbreitet sich

  • als Tröpfcheninfektion. Das heißt, beim Niesen, Sprechen oder Husten gelangen winzige Speicheltröpfchen über die Luft zur Kontaktperson. Die nimmt die Erreger über die Atemwege auf.
  • über die Hände, wenn das virushaltige Sekret sich daran befindet und über Händedruck weitergereicht wird.
  • Über kontaminierte Gegenstände wie Türklinke, Treppengeländer, Mobiltelefon – Dinge, die mehrere Menschen anfassen.

Händewaschen, Abstandhalten und gut Lüften sind wirksame Mittel, die Verbreitung von Grippeviren einzuschränken.Übrigens: Auch Schwangere und chronisch Kranke sollten die Grippeschutzimpfung anwenden.

Senioren können ihr Immunsystem stärken

Die Grippeschutzimpfung ist ein Teil der Abwehr gegen Influenza. Parallel sollten Senioren, genauso wie jüngere Menschen, ihr Immunsystem stärken. Das kann so gelingen:

  • gesund, ausreichend und regelmäßig essen
  • auf Alkohol und Nikotin verzichten
  • mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag trinken
  • der Temperatur angepasst kleiden
  • täglich bewegen – auch an der frischen Luft
  • ausreichend schlafen
  • auf die Körperhygiene achten

Auch die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt sowie die professionelle Zahnreinigung gehören dazu. Entzündungsherde im Mund und an den Zähnen schwächen das Immunsystem. Und ein letzter Tipp: Lachen ist gesund. Noch ist nicht genau bewiesen, warum Lachen uns vor Krankheiten schützt. Verschiedene Faktoren spielen zusammen: Das Herz schlägt schneller, wir atmen tiefer, mehr Killerzellen kursieren im Blut … der Stress nimmt ab. Grippe oder Erkältung kann man nicht weglachen. Aber gibt es eine schönere Art, zwischen Erkrankungen zu leben?

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