24h Seniorenbetreuung von Demenzkranken

Begriffserklärung und Formen von Demenz

Wer mit dem Krankheitsbild Demenz bei seinen Angehörigen konfrontiert wird, dem ist häufig nicht sofort klar, dass es sich hierbei nicht um das einfache Vergessen von Ereignissen und Fähigkeiten handelt, sondern um einen ernstzunehmenden Befund. Dieser hat in den meisten Fällen weitreichende Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen und der Familie. Unter dem Begriff Demenz werden eine Reihe von Krankheitsbilder geführt, die bekannteste ist die Alzheimer-Krankheit. Allen Demenzformen gemeinsam ist dabei die anhaltende oder fortschreitende Beeinträchtigung des Gedächtnisses und des Denkens und/oder anderer Hirnleistungen. In primäre und sekundäre Demenz unterscheiden die Mediziner, wobei einer primären Demenz eigenständige Krankheitsbilder zugeordnet werden. Im Gehirn sterben dabei Nervenzellen ab, was beispielsweise bei Alzheimer der Fall ist. Dementielle Erkrankungen, welche durch Medikamente oder andere Erkrankungen verursacht werden, bezeichnet man als sekundäre Demenz. Hier sind oftmals Depression, Alkoholsucht oder Schilddrüsenerkrankungen die Ursachen. Darüber hinaus gibt es sogenannte Mischformen dementieller Krankheitsprozesse. 

Schleichender Anfang über Jahre

Eine Demenz entsteht nicht von heute auf morgen, sondern fängt meist schleichend an, so dass viele erst Veränderungen spüren, wenn die Demenz schon im vollen Gange ist. Rund 70 % der Betroffenen sind Frauen und das liegt daran, dass Frauen in der Regel älter werden und Demenz wahrscheinlicher wird, je höher das Lebensalter steigt. Bei den über 90jährigen sind schon mehr als 40 % der Menschen dement. Meist sind es die kleinen Vergesslichkeiten, die den Anfang machen. Ein Termin wird verpasst, ein Gegenstand verlegt und auch die Konzentration fällt zunehmend schwerer. Orientierungslosigkeit im bekannten Umfeld zeigt dann schon deutlich die Auswirkungen von Alzheimer-Demenz. Im fortgeschrittenen Stadium ist dann das Langzeitgedächtnis betroffen, welches viele Erinnerungen gespeichert hat, die nun nicht mehr abgerufen werden können. Das nicht mehr erkennen können von Angehörigen ist dann besonders schwer erträglich für diejenigen Menschen, die einem Demenzkranken nahestehen und ihn versorgen.

Viel Verständnis durch die Angehörigen

Einen demenzkranken Patienten zu pflegen, ob in der Familie oder professionell, erfordert immer eine Menge Verständnis für diesen belastenden Befund. Deshalb ist es wichtig, sich sofort nach dem Bekanntwerden dieser Diagnose auch mit den Erscheinungsformen des Krankheitsbildes, unter dem rund 1,5 Mio. Menschen in Deutschland leiden, zu beschäftigen. Welche täglichen Hilfestellungen benötigt ein Demenzkranker? Wie kann man sein Zurechtfinden im Alltag erleichtern? Da es neben einer langsamer werdenden Gedächtnisleistung auch zu anderen Problemen kommen kann, wie beispielsweise die problematische Blasenentleerung, zwanghaftes Lachen oder Weinen und zitterige Hände, ist gerade die Einholung von Informationen sehr wichtig. Pflegekräfte sind gut geschult im Umgang mit Demenzpatienten und werden deshalb mit einer hilfreichen Förderung der noch vorhandenen Selbständigkeit und der Überwachung von entsprechender Medikamenteneinnahme Demenzkranken gut zur Seite stehen. Angehörige sollten darüber hinaus mit viel Anteil und Geduld den älteren Menschen gegenüber und den nachlassenden Leistungen mit Verständnis entgegengetreten.

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